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  1. en.wikipedia.org › wiki › Rock_musicRock music - Wikipedia

    Hace 14 horas · Rock music is a broad genre of popular music that originated as " rock and roll " in the United States in the late 1940s and early 1950s, developing into a range of different styles in the mid-1960s and later, particularly in the United States and the United Kingdom. It has its roots in 1940s and 1950s rock and roll, a style that drew directly ...

  2. 18/01/2022 · Rock là một thể loại âm nhạc quần chúng được bắt nguồn từ cách gọi ngắn gọn của cụm từ “rock and roll” vào những năm 1950 ở Mỹ, rồi sau đó phát triển thành rất nhiều tiểu thể loại khác nhau từ những năm 60 của thế kỷ 20 và sau đó, đặc biệt ở Anh và Mỹ.[1][2][3] Rock bắt nguồn từ rock and roll của ...

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    Frank Vincent Zappa ( Anhören?/i) (* 21. Dezember 1940 in Baltimore, Maryland; 4. Dezember 1993 in Laurel Canyon, Kalifornien) war ein amerikanischer Komponist und Musiker. Er veröffentlichte mehr als 100 Musikalben. Zappa hat die Rockmusik erheblich beeinflusst, sowohl durch seine von Stilanleihen und rhythmischer Vielfalt geprägten Kompositionen als auch durch seine Texte. Diese nahmen Bezug auf Popkultur und Zeitgeschehen und waren oft satirisch oder auch dadaistisch-absurd geprägt. Er wurde in die Rock and Roll Hall of Fame[1] aufgenommen und erhielt zwei Grammy Awards. Zappa betätigte sich auch als Musikproduzent und Filmregisseur und komponierte orchestrale Stücke. Sein Hauptinstrument war die E-Gitarre, er war aber auch oft als Sänger zu hören und spielte Schlagzeug, E-Bass und Keyboards. Charakteristisch für Zappa waren seine mitunter in größeren dramaturgischen Zusammenhängen gestalteten Bühnenshows, seine (Musik-)Filme, die als Vorbild für die Bildästhetik des Musikfernsehens gesehen werden können, sowie sein Wirken als autarker Musikproduzent, der alle Schritte der Produktentstehung steuerte und beeinflusste.[2]

    Frank Zappa war das älteste Kind des sizilianischen Einwanderers Francis Zappa und seiner Frau Rose Marie; sie stammte von einer neapolitanischen Einwandererfamilie ab. Zappa hatte drei Geschwister, die Brüder Bobby und Carl sowie die Schwester Patrice. Sein Vater arbeitete in den US-Bundesstaaten Maryland und Florida an verschiedenen Einsatzorten für das amerikanische Verteidigungsministerium. Deshalb musste die Familie oft umziehen. Während der Jahre an der Ostküste litt Frank immer wieder an schweren Erkältungen und Asthma. Dies bewog die Eltern im Dezember 1951, an die klimatisch günstigere Westküste umzuziehen. Bis zu seinem High-School-Abschluss im Jahr 1958 hatte Zappas Familie insgesamt acht Mal den Wohnort gewechselt. Zappas Schulausbildung erfolgte an drei Highschools und drei weiteren Colleges. Die wiederholten Umzüge und die ständigen Krankheiten in Zappas jungen Jahren beeinflussten seine Persönlichkeitsentwicklung. Er wird als jemand beschrieben, der nur schwer Freundschaften schließen konnte. Zappa galt als Eigenbrötler und Workaholic. Der junge Zappa zog sich vor allem auf sich selbst zurück und ging seinen künstlerischen Neigungen nach. Der grafisch talentierte Schüler gewann zwei Gestaltungspreise, seine ersten Kompositionen entstanden in dieser Zeit. An der Highschool durfte Zappa das Schulorchester dirigieren, als Collegestudent schrieb er die Musik für einen Hollywood-Film.

    Für das Verständnis einiger seiner Texte ist ein Zwischenfall bedeutsam, der sich im Frühjahr 1965 im Studio Z zugetragen hat, dem ehemaligen Pal Recording Studio, in dem Zappa inzwischen wohnte. Für die akustische Untermalung eines Herrenabends sollte er ein Tonband mit Geräuschen sexueller Aktivitäten produzieren. Zappa und seine damalige Freundin setzten sich vor die Studiomikrofone und erledigten den Auftrag. Beide wurden einige Tage später bei der Übergabe des Bandes verhaftet der Auftraggeber entpuppte sich als Detective Sergeant der Bezirkspolizei. Zappa wurde wegen Verschwörung zur Pornografie zu sechs Monaten Haft verurteilt. Zehn Tage Haft musste er absitzen, die Reststrafe wurde auf drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt. Der Rockjournalist Barry Miles beschreibt die für Zappa bedeutsame Episode ausführlich und schlussfolgert: Zelle C war ein Trauma fürs Leben, und in mancherlei Hinsicht war er den Rest seiner Karriere damit beschäftigt, sein pornografisches Tonband Amerika in den Rachen zu stopfen, immer und immer wieder. Er würde den Amerikanern schon zeigen, wie ihr Land wirklich war.[3] Zappas Bestreben, im Musikgeschäft bekannt zu werden, verdeutlichen zwei Ereignisse des Jahres 1963. Im März trat er als Gast in der bekannten Steve Allen Show im Fernsehen auf und gab dort sein Concerto for Two Bicycles zum Besten.[18] Dass Zappa bei Allen, einem bekannten Jazzmusiker, keine Gelegenheit erhielt, als junger Komponist ernst genommen zu werden, sondern stattdessen nur auftreten konnte, weil er eine dadaistische Avantgarde-Performance darbot, bezeichnet der Musikjournalist Hans-Jürgen Schaal als überlegene Sozialsatire, aber auch erste Resignation.[8] Etwa zwei Monate später kam es am Mount St. Marys College in Los Angeles zu dem Konzert The Experimental Music of Frank Zappa, bei dem etliche Partituren Zappas von Studenten des Collegeorchesters gespielt wurden.[19] Jimmy Carl Black war bis zum Herbst 1969 Schlagzeuger der ersten fünf Mothers-Formationen. Sein Spiel bot das Fundament, auf dem unter anderem Don Preston, Ian Underwood, Bunk Gardner und Zappa ihre musikalischen Experimente und ausgedehnten Improvisationen aufbauen konnten. Zusammengehalten wurden die für diese Mothers-Epoche typischen ausgedehnten, freien Musik- und Musiktheaterteile durch den von Zappa locker gesetzten kompositorischen Rahmen. Bezeichnend für diese Phase sind die Mothers-Auftritte im New Yorker Garrick Theatre, wo die Band vom 23. März bis zum 5. September 1967 mit kurzen Unterbrechungen wochentags zweimal, an den Wochenendtagen dreimal das Rockmusical Pigs & Repugnant (Schweine und Widerlinge) aufführte.[20] Die Theaterperformance nach Happening-Art bot allerlei Scheußlichkeiten, derben Humor, gesellschaftskritische Seitenhiebe, Musikparodien und vieles mehr unter anderem im Juli 1967 einen Gastauftritt von Jimi Hendrix. Für manche Kritiker waren die Shows nichts als heiße Luft, für andere dagegen brillant bis großartig-fantastisch.[21] Freak Out!, das erste Album, das die Mothers of Invention 1966 veröffentlichten, war gleich ein aufwändig mit Begleittext versehenes Doppelalbum. Der Musikkritiker Mike Fish bezeichnet es als eines der blendendsten Debüts:[22] Die Platte enthält Satire und politische Kritik genauso wie Bezüge zum Doo Wop und zum Rhythm and Blues sowie autobiografische Referenzen. Eine ganze Langspielplattenseite verwendete Zappa auf eine perkussive Improvisation, gemischt mit Textkollagen und unartikulierten Lauten. Das 1968 erschienene Album Were Only in It for the Money wurde als erbarmungslose dunkle, wütende und düstere Antwort auf Sergeant Pepper bezeichnet[22] und zeigt deutlich Zappas Rolle als Teil der Gegenkultur. Falsche Hippies werden genauso parodiert, wie die Erschießung protestierender Jugendlicher durch die Polizei thematisiert wird. Im September 1968 traten Zappa und die Mothers of Invention zum ersten Mal vor einem deutschen Publikum bei den Internationalen Essener Songtagen auf. Mit 200 Motels stellte Zappa ein viersätziges Werk für Orchester und Rockband als Beitrag für das Musikfestival Contempo 70 an der University of California zusammen. Es wurde am 15. Mai 1970 im Pauley Pavilion uraufgeführt. Mitwirkende waren die Mothers und das Los Angeles Philharmonic Orchestra, dirigiert von Zubin Mehta. Aus Kostengründen wurden nur die Sätze eins, drei und vier dieses Werkes gespielt, mit dem Zappa ausprobieren wollte, wie die Musik klingt, die ich in Motels [Anm.: während der Tourneen der Vorjahre] geschrieben habe.[24] Als Schlagzeuger wirkte an diesem Projekt der von der Rockmusik her kommende britische Schlagzeuger Aynsley Dunbar mit. In der Folge gehörte er den Mothers-Formationen sechs bis neun an. Die Musik wurde insgesamt straffer und rockiger. Als mit Bandversion Nr. 7 auch die ehemaligen Turtles-Leadsänger Mark Volman und Howard Kaylan zu den Mothers stießen, begann die Mothers-Epoche, die als Vaudeville-Band bekannt wurde. Die Bühnenshows bis Ende 1971 waren auf das darstellerische und satirische Vermögen dieser beiden versierten Frontleute zugeschnitten. Bereits vor seiner Rockkarriere hatte Zappa Stücke für Sinfonieorchester geschrieben. Die erste Aufführung fand 1963 am St. Marys College, Los Angeles, statt und wurde vom Hörfunksender KPFK ausgestrahlt. 1967 nahm er neben Aufnahmen mit den Mothers das für ein 40-köpfiges Orchester komponierte Album Lumpy Gravy auf[30] und veröffentlichte es 1968 als sein erstes Soloalbum,[31] laut Cover mit dem Abnuceals Emuukha Electric Symphony Orchestra & Chorus.[32] Nachdem Zappa 1971 für das Album und den gleichnamigen Film 200 Motels mit dem Royal Philharmonic Orchestra zusammengearbeitet hatte, veröffentlichte er im Jahr 1979 das rein orchestrale Album Orchestral Favorites; wiederum trägt das hier beteiligte Orchester den Namen Abnuceals Emuukha Electric Symphony Orchestra es handelt sich jedoch zum Teil um andere Musiker als 1967.[33] Aufnahmen mit dem London Symphony Orchestra (Dirigent: Kent Nagano) erschienen 1983 und 1987. An diesen Aufnahmen war neuartig, dass die Instrumente mit jeweils eigenen Mikrofonen einzeln abgenommen wurden, was Zappa ein nachträgliches Mischen und begrenzt nachträgliche Korrekturen erlaubte. In dem Begleittext zur zweiten Platte beklagte Zappa die menschlichen Eigenarten der mit falschen Tönen und verstimmten Passagen infizierten Aufnahme. Auch Kooperationen mit Pierre Boulez führten nicht zu großem Erfolg. Kurz vor seinem Tod fand Frank Zappa mit dem Ensemble Modern einen Klangkörper, der seine Orchesterkompositionen erfolgreich und mit großer technischer Präzision aufführte. Frank Zappas Orchesterwerk The Yellow Shark wurde im September 1992 vom Ensemble Modern in Frankfurt am Main im Beisein und zum Teil unter der musikalischen Leitung des Komponisten uraufgeführt. Die Begleitung der Tournee musste er jedoch wegen seiner fortschreitenden Prostatakrebserkrankung abbrechen.

    Im Sommer 1966 lernte Zappa Adelaide Gail Sloatman kennen, die als Assistentin von Elmer Valentine arbeitete, dem Besitzer der Clubs Whisky a Go-Go und Trip in Los Angeles. Im September 1967 wenige Tage vor der ersten Europatournee seiner Band Mothers of Invention heiratete Zappa seine hochschwangere Freundin. Noch während die Band in Skandinavien unterwegs war, wurde Tochter Moon geboren.[4] Es folgten die Söhne Dweezil (1969), Ahmet (1974) und die Tochter Diva (1979).

    Im November 1991 wurde bekannt, dass Zappa an Prostatakrebs erkrankt war, wobei sich die Erkrankung zum Diagnosezeitpunkt schon in weit fortgeschrittenem Stadium befand. Zappa starb am 4. Dezember 1993 und wurde in einem anonymen Grab auf dem Friedhof Westwood Village Memorial Park Cemetery in Los Angeles beigesetzt, direkt rechts neben Lew Ayres und nur wenige Meter von Roy Orbison entfernt.[5]

    Seine erste Schallplatte erhielt Zappa als Geschenk zu seinem siebenten Geburtstag: All I want for Christmas Is My Two Front Teeth von Spike Jones and his City Slickers. Dessen Art, Humor mit Musik zu verbinden, hatte einen nachhaltigen Einfluss nicht nur auf Zappas Kompositionen, sondern auch darauf, wie er seine Livekonzerte gestaltete.[6] Zu Zappas frühen musikalischen Einflüssen zählt auch arabische Musik. Er sagte: Irgendwo hörte ich das und war sofort begeistert. Im Radio hörte er als 13-Jähriger Gee von den Crows und I von den Velvets. Der erste Tonträger, den sich Zappa selbst kaufte, war die 78er-Schallplatte Riot in Cell Block Number 9 (von 1954) von den Robins. Zappa selbst nannte die frühe Rhythm-and-Blues-Musik einen Haupteinfluss und vielleicht das, was mir wirklich die Ohren öffnete. Die Zuneigung zur Doo-Wop-Musik der frühen 1950er Jahre findet sich über seine gesamte Schaffenszeit hinweg in etlichen Kompositionen wieder.[7] Als Gitarrist wurde Zappa von Rhythm-and-Blues-Gitarristen wie Johnny Guitar Watson, Clarence Gatemouth Brown, Eddie Jones und Matt Murphy beeinflusst. Im Begleittext zu seinem ersten Album Freak Out! nannte er außerdem, neben anderen, Howlin Wolf und John Lee Hooker. Barry Miles verweist auf Einflüsse von Edgar Varèse in Zappas Werken: Die Verwendung von Klangblöcken, das Primat von Klangfarbe gegenüber Tonlage sowie variierende Taktzahlen, all das sind Kennzeichen von Varèses Schaffen.[45] Auch Hans-Jürgen Schaal verweist auf die Vorbildrolle moderner Komponisten: Was [Zappa] an Varèse und Strawinsky inspirierte Klangblöcke und Elektronik, komplexe Taktzahlen und metrische Verschiebungen, Geräuschfarben und seltsame harmonische Fortschreibungen , das mutete er auch seiner Rockband und dem Publikum zu.[8] Schaal führt die für Zappa typischen rhythmischen Kapriolen, seine bizarren Marschthemen und abrupten Tempowechsel auf den deutlichen Einfluss Strawinskys zurück, der sich bereits in den frühen Werken der Mothers of Invention zeigt und sich teilweise auch als direktes Musikzitat in einzelnen Stücken nachweisen lässt, etwa in Duke of Prunes (Album Absolutely Free).[8]Der Soziologe Ronald Hitzler sieht allgemein in Zappas Komponieren eine Umsetzung der antipuristischen, materialreichen und konstruktiven Auffassung Strawinskys auf die aktuelle musikalische Gesamtszene.[46]

    Der junge Zappa war von der Musikdarstellung in Form von Noten fasziniert. Das war ein wichtiger Antrieb für ihn, selbst zu komponieren, aber auch eine Erklärung für den Stil mancher seiner Kompositionen. Sein Biograf Barry Miles zitiert ihn zunächst mit den Worten: Ich mag es einfach, wie Noten auf dem Papier aussehen; er ergänzt diesen Satz um ein weiteres Zitat, in dem Zappa über seine frühen Kompositionen sagte: Ich hatte nicht den leisesten beknackten Schimmer, wie es klingen würde.[9] Dabei war Zappa offen für Einflüsse jedweder Art, machte Anleihen in den unterschiedlichsten Formen und Stoffen,[41] benutzte wie selbstverständlich Elemente unterschiedlichster Stilrichtungen und Gattungen. Trotz aller Verschiedenheit in den Arbeiten beispielsweise eines Edgar Varèse einerseits und den Liedern von R&B-Gruppen wie die Robins andererseits hielt Zappa beides für gute Musik; für ihn schien die Seele aus der gleichen universellen Quelle zu kommen.[42] Ob Doo-Wop-Schlager oder Strawinsky-Strenge, bodenständiger Rhythm & Blues oder ausgelassener Spike-Jones-Klamauk, ob ungarische Folklore oder krachender Hardrock, minimalistische John-Cage-Klänge oder wilder Free Jazz das alles und noch vieles mehr verband Zappa mit Humor und Ironie zu Kompositionen, deren Anliegen Volker Rebell darin sieht, eingefahrene Hörgewohnheiten zu attackieren und zu verunsichern.[43] Zappa hatte für seine Arbeitsweise allerlei Fürsprecher im popmusikalischen Sektor sowieso, aber auch im Bereich der zeitgenössischen Musik, wovon die gemeinsamen Projekte mit Zubin Mehta, Pierre Boulez oder Kent Nagano Zeugnis ablegen. Im Auftrag des Kronos Quartetts und des Aspen Bläserquintetts entstanden Kompositionen, mit dem Ensemble Modern studierte er im Rahmen des Projektes The Yellow Shark noch kurz vor seinem Tod 19 Kompositionen bis zur Aufführungsreife ein. Die posthum erschienene Zusammenstellung Strictly Genteel führt in Zappas Orchester-Œuvre ein. Der deutsche Musikkritiker Hans-Jürgen Schaal kommentierte diesen Werksausschnitt so: Wir begegnen hier dem Vater von Punk und Postmoderne in Personalunion.[44] Diffizile Architektur, Raffinement und Detailverliebtheit sind für die Arrangements kennzeichnend. Diese umfassen auf dem Notenblatt nicht selten 15 und mehr Liniensysteme. Auffällig ist die oft unkonventionelle und oft für Rock-Bands atypische Instrumentation. Besonders charakteristisch ist die Vielzahl der Perkussionsinstrumente: Vibraphon, Marimbaphon und Xylophon dominieren, daneben werden Glocken, Aufschlagröhren, Schellenreif, Triangel und andere Idiophone eingesetzt. Tasteninstrumente kommen in praktisch allen Aufnahmen Zappas vor, dabei wird in der Regel das gesamte Klangspektrum genutzt, gern nutzt Zappa auch gerade verfügbare Neuentwicklungen, wie etwa den Minimoog auf dem Album Fillmore East, June 1971. Neben der E-Gitarre, die außer Zappa auch andere Bandmusiker als Rhythmus-, Lead- oder Stunt-Gitarre spielen, werden auch akustische Gitarren eingesetzt. Auch Blasinstrumente sind häufig zu hören, auch für Rockbands weniger gebräuchliche, wie das Sarrusophon, die Kontrabassklarinette oder das Basssaxophon. Zappa behält bei seinen Arrangements die volle Kontrolle, auch Ein- und Überleitungen sind präzise geplant und festgelegt. Charakteristisch in Zappas Schaffen sind die rasenden Unisono-Läufe mehrerer Instrumente, wobei oft Instrumente oder auch die menschliche Stimme kontrastierend eingesetzt werden.[47] Zappa-typisch ist die in einzelnen Kompositionen wie in der Gesamtheit seiner Arbeit vorzufindende rhythmische Vielfalt. Laut Volker Rebell gibt es kaum eine Taktart und sei sie noch so verschroben die bei Zappa nicht schon ausgetrommelt worden wäre.[48] Schon die erste bekannte Zappa-Komposition  im Alter von zwölf Jahren schrieb er das Stück Mice, ein Solo für Schlagzeug[49]  lässt sein ausgeprägtes Interesse an Rhythmik erkennen. Dieses wird  auch optisch  deutlich an dem Stück The Black Page, ebenfalls ein Stück für Perkussionsinstrumente, dessen Name auf die vielen Noten auf dem Notenblatt zurückgeht. Aber auch in Westeuropa ungebräuchlichere ungerade Taktarten sind für Zappa charakteristisch. Dazu gehören der 5/4, 5/8, 7/4 und 7/8-Takt sowie ternär, also im Shuffle-Rhythmus gespielte Metren. So sind einige Textzeilen des Liedes Whats the Ugliest Part of Your Body (Album Were Only in It for the Money) im 7/8-Takt geschrieben.

    Ab 1962 kümmerte sich Zappa vor allem um Studioprojekte. Mit Ray Collins absolvierte er 1963 einige Auftritte als Sin City Boys und als Loeb & Leopold. Außerdem gründete er die kurzlebige Gruppe The Soots, in der unter anderem Captain Beefheart mitspielte. Die Studioarbeit warf nicht die erhofften Erträge ab, daher gründete Zappa 1964 die Tanzband The Muthers. Außerdem war er Mitglied der Hausband in dem Club The Village Inn.[15] Zappa arbeitete in den ersten Jahren nicht nur als Musiker, sondern verfolgte auch andere Projekte: 1959 schrieb er die Musik für den Low-Budget-Film Run Home, Slow (1965, Regie: Ted Brenner). Aufgenommen wurde die Musik aber erst 1963. Der Film selbst hatte am 15. Dezember 1965 Kinopremiere.[16] Ein weiteres Filmmusikprojekt, für das Zappa im Juni 1961 engagiert wurde, war der B-Film The Worlds Greatest Sinner (1962, Regie: Timothy Carey). Im November 1961 wurde Zappa für Paul Buff in dessen Pal Recording Studio tätig. Dort arbeitete er als Studiomusiker, Komponist, Tontechniker und Produzent mit etlichen Künstlern, die lokale Bedeutung besaßen, zusammen und nahm eine Vielzahl von Singles auf. Als Buff im Sommer 1964 den Auftrag erhielt, für ein anderes Tonstudio tätig zu werden, kaufte Zappa das Pal Studio und benannte es in Studio Z um.[17] Als Perkussionist und mit eigenen Filmbeiträgen war Zappa im Mai 1962 an einem Multimedia-Experimental-Projekt von Don Preston beteiligt, der dazu unter anderem auch Bunk und Buzz Gardner um sich versammelt hatte. Vinnie Colaiuta war Schlagzeuger der Zappa-Band Nummer vier, die im Herbst 1978 auf Bühnen in Europa und Nordamerika auftrat. Terry Bozzio, Ray White und Adrian Belew waren gegangen. Neu dabei waren der Sänger und Gitarrist Ike Willis, der Slide-Gitarrist Denny Walley sowie der Bassist Arthur Barrow. Für die Europatournee des Frühjahres 1979 stieß Warren Cuccurullo zu dieser Gruppe. Ein Jahr später gehörte Peter Wolf nicht mehr dazu, Vinnie Colaiuta legte eine Tourneepause ein. Letzteren ersetzte Zappa in seiner Band Nummer sechs für die USA-Europa-Tournee im Frühjahr 1980 durch den Schlagzeuger David Logeman. Außerdem war Ray White wieder dabei.

    Die Mothers of Invention bestanden über einen Zeitraum von etwa zehn Jahren. In dieser Zeit war die Gruppe in 18 unterschiedlichen Besetzungen auf Tourneen zu sehen. Unter Berücksichtigung der Hot Rats Band sowie der beiden verschieden besetzten Wazoo-Orchester waren es 21 Besetzungen, die allesamt jeweils nur für wenige Konzerte bestanden. Schon die fünfköpfige Urbesetzung wurde während der Studioaufnahmen für das Debütalbum von Dutzenden weiterer Musiker unterstützt. Überdies veränderte Zappa die Formation bereits nach wenigen Konzerten: Der Gitarrist Elliot Ingber musste gehen, Don Preston, Bunk Gardner, Ian Underwood, Billy Mundi und Jim Motorhead Sherwood kamen hinzu. In der Vielzahl der Ensembles kristallisieren sich dennoch fünf Grundformationen heraus. Außer von Zappa hing das Spielvermögen der Livebands immer auch von den Fähigkeiten der für Zappas Musik wichtigen Rhythmusgruppe ab, und dort insbesondere vom Schlagzeuger. Letzter Schlagzeuger der Mothers (Nr. 17 und 18) war Terry Bozzio, der ab der USA-Tournee im Frühjahr 1975 dabei war. Für die Welttournee, die im Herbst 1975 begann und bis ins Frühjahr 1976 dauerte, baute Zappa die Mothers ein letztes Mal um: Dem zum Quintett geschrumpften Ensemble gehörten neben Zappa und Bozzio der Sänger und Saxofonist Napoleon Murphy Brock, der Keyboarder André Lewis sowie mit dem Bassisten Roy Estrada ein Mitglied der ersten Mothers-Formation an. Bis auf Schlagzeuger Terry Bozzio tauschte Zappa das Personal für seine erste Band nach der Mothers-Ära komplett aus. Zur Besetzung der USA- und Kanadatournee im Herbst 1976 gehörten der Gitarrist und Sänger Ray White, die Sängerin und Keyboarderin Lady Bianca (alias Bianca Odin, alias Bianca Thornton),[29] der Keyboarder und Geiger Eddie Jobson sowie der Bassist Patrick O'Hearn. Die im Frühjahr 1977 folgende Europatournee fand ohne Lady Bianca statt. An der Nordamerikatournee Ende 1977 und der Europatournee im Frühjahr 1978 nahm Eddie Jobson nicht mehr teil, dafür waren neben den Keyboardern Tommy Mars und Peter Wolf auch der Gitarrist und Sänger Adrian Belew und der Perkussionist Ed Mann hinzugekommen. Das Fundament für die letzten drei Zappa-Bands bildeten der Schlagzeuger Chad Wackerman sowie der Bassist Scott Thunes, die Vinnie Colaiuta und Arthur Barrow seit der Herbsttournee 1981 durch Amerika abgelöst hatten. An die Stelle von Bob Harris trat in Band Nummer 8 der Keyboarder, Saxophonist und Sänger Bobby Martin. Für die vom Sommer bis zum Winter 1984 andauernde Tournee durch Nordamerika und Europa veränderte sich die Besetzung der neunten Band kaum. Mit Napoleon Murphy Brock gab ein ehemaliges Mothers-Mitglied ein gerade zweiwöchiges Gastspiel. Der Keyboarder Allan Zavod ersetzte Tommy Mars. Im Februar 1988 ging zum letzten Mal eine Zappa-Band auf Tournee, die bis zum Juni des Jahres durch Nordamerika und Europa führte. Zappa hatte sein zehntes Ensemble erheblich verstärkt und zu einer Rockgruppe mit Bigbandqualitäten ausgebaut. Zur zwölfköpfigen Band gehörten außer Zappa, Willis, Thunes, Wackerman und Martin auch der Gitarrist, Keyboarder und Sänger Mike Keneally, der Perkussionist Ed Mann, der Trompeter Walt Fowler, der Posaunist Bruce Fowler sowie die Saxophonisten Paul Carman, Albert Wing und Kurt McGettrick.

    Zwei Zwischenfälle beendeten diese Mothers-Phase: Am 4. Dezember 1971 brach bei einem Konzert der Band im Casino Barrière in Montreux ein Brand aus, bei dem die gesamte Musikanlage der Band vernichtet wurde das Deep-Purple-Stück Smoke on the Water erzählt davon. Wenige Tage später, am 10. Dezember, wurde Zappa bei einem Konzert im Rainbow Theatre in London von einem Besucher von der Bühne in den Orchestergraben gestoßen.[25] Dabei wurde er so schwer verletzt, dass er neun Monate im Rollstuhl verbringen musste. In der Folge war eines seiner Beine verkürzt (das Lied Dancing Fool vom Album Sheik Yerbouti enthält eine Referenz auf diesen Umstand), und auch seine Stimme klang um eine Terz tiefer. Zappa musste die Konzerttournee abbrechen und die Band auflösen.

    Zappa verwirklichte 1972, zunächst noch im Rollstuhl sitzend, zwei weitere Soloprojekte: Waka/Jawaka und The Grand Wazoo. Erneut wandte er sich dem Jazz zu, von dem er einmal sagte: Jazz is not dead, it just smells funny. (Jazz ist nicht tot, er riecht nur eigenartig).[26] Zappa stellte dieses ausgedehnte Jazzrock-Projekt, an dem auf der Bühne 20 Musiker mitwirkten, während einer zweiwöchigen USA- und Europatournee vor. Anschließend wurde die Tournee mit halber Besetzung (Petit Wazoo) weitere sechs Wochen in Amerika fortgesetzt.

    1980 gelang Zappa auch mit Bobby Brown Goes Down (Album Sheik Yerbouti) ein Top-Ten-Hit (Platz 4 in den deutschen Charts), mit dem er nicht nur in Deutschland einem breiteren Publikum bekannt wurde. Dieses Stück erreichte 1995 noch einmal Platz 32. Das Album Jazz from Hell, erschienen im November 1986, bestand vornehmlich aus Stücken, die mit dem Synclavier aufgenommen worden waren. Barry Miles bemerkt, dass das Schlagzeug sich mechanisch wiederhole, die langen Töne nicht ausklängen und das Vibrato der Töne misslungen sei.[38] Ben Watson hingegen sieht in dem Album eine wunderbare Demonstration von Zappas fortgesetzter Fähigkeit, Melodien zu komponieren. Zappas surrealistisches Ohr für Klangfülle mache eine Melodie weniger zu einer Notenfolge auf dem Papier, sondern zu einer Möglichkeit, die in den, wie Zappa es nannte, Aromen der Instrumente gebundenen sozialsatirischen Energien zu erkennen.[39] Das Album erhielt einen Grammy Award als Best Rock Instrumental Performance (Orchestra Group or Solist). Für das Projekt The Yellow Shark nutzte Zappa das Synclavier auch, um die Partituren zu erzeugen.

    Zappa erwarb 1982 ein Synclavier, einen Synthesizer mit Sampling-Modul. Es ermöglichte ihm das komfortable Eingeben auch komplexer Notensätze über Klaviatur oder Tastatur. Diese eingegebenen Stücke konnten dann bearbeitet, gespeichert und schließlich abgespielt oder als Noten ausgedruckt werden. Zappa schätzte am Synclavier die hohe Präzision der Wiedergabe ohne die bei Musikern zuweilen auftretenden Ermüdungserscheinungen. Als Nachteil sah Zappa den hohen Aufwand zur Programmierung von musikalischem Ausdruck und im Vergleich zur Arbeit mit Musikern das Fehlen von Improvisation und Spontaneität. Zappa nutzte direkt die elektronischen Eingabemöglichkeiten, seine Kompositionen entstanden direkt am Gerät.[34] Auffällig ist Zappas collagenhafte Kompositionstechnik, bei der er seine Stücke in wochenlanger Detailarbeit mit musikalischen Schnipseln, Geräuschen oder Interview-Material durchsetzte.[8] Rasend vorgetragene, auskomponierte Passagen lösen sich in zerbrechlich-wehmütigem Melodie-Wohlklang auf, der von mehreren gleichzeitig gespielten Rhythmen und gegenläufigen Melodien abgelöst wird, die zerrissen werden von elektronisch oder mit dem Tonband erzeugten Klangfetzen, um sich am Ende in höhnischem Bandgelächter aufzulösen. Aberwitzig aber witzig nennt der Musikjournalist Volker Rebell diese Kompositionstechnik, die sich in vielen Beispielen über Zappas gesamte Schaffensperiode hinweg findet.

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