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  1. Bundesstaat (Föderaler Staat) Wikipedia Bundesstaat (Föderaler Staat) Weltweit gibt es 24 föderative Staaten, darunter Deutschland, Österreich und die Schweiz. Auf der Karte nicht oder kaum sichtbar eingezeichnet: Irak, VAE, Komoren, Mikronesien und die Bosnische Föderation innerhalb von Bosnien und Herzegowina.

  2. 08/06/2022 · Damit unterscheidet sich der föderal organisierte Staat sowohl von einem locker gefügten Staatenbund als auch von einem zentralistischen Einheitsstaat. Als Bundesstaat wird ein Staat bezeichnet, der aus mehreren Teil- oder Gliedstaaten zusammengesetzt ist.

  3. Kategorie:Bundesstaat (föderaler Staat) Dies ist eine Objektkategorie für Artikel, die folgendes Kriterium erfüllen: „ ist ein/e Bundesstaat (föderaler Staat) “. Das gilt auch für sämtliche Artikel in Unterkategorien. Diese Kategorie kann je nach Regelung des Fachbereichs eingeordnet werden in Objektkategorien und in Themenkategorien ...

    • Begriffsherkunft
    • Geschichte
    • Ideengeschichte und Entwicklung Der Theorie Des Föderalismus
    • Entstehung
    • Funktionen Des Föderalismus
    • Ambivalenz Zwischen Selbstbestimmung und übergeordneter Regelungsgewalt
    • Gemeindeautonomie
    • Typen Des Föderalismus
    • Bundesstaaten
    • Staatenbünde

    Der Begriff Föderalismus leitet sich aus dem lateinischen Wort foedusab, welches zunächst allgemein ‚Bündnis‘ (zwischen Staaten), ‚Vertrag‘ (zwischen Privatpersonen) bedeutete. Das Begriffsgeflecht foedus, foederati, Föderation, föderal steht im Wandel der Zeit und entzieht sich daher einer festen Definition (siehe auch Abschnitt „Vereinigte Staate...

    Als Föderaten galten Volksstämme in der voraugustäischen Römischen Republik, die weder Kolonien Roms waren noch römisches Bürgerrecht besaßen. Mit ihnen bestanden Bündnisse (foedera), welche ihnen auferlegten, Rom militärisch zu unterstützen. Im späteren Geschichtsverlauf zur Zeit der Völkerwanderung übertrug sich der Begriff auf jene barbarischen,...

    Politischer Föderalismus

    In der modernen Föderalismusforschung wird der Begriff des Föderalismus oft in einem weiten Sinn verstanden. Bezieht man auch die supranationalen Organisationen, insbesondere die Europäische Union, mit ein, so erstreckt sich die territoriale Gliederung der politischen Weltgemeinschaft von den supranationalen Organisationen über die in ihnen zusammengeschlossenen Staaten und (in Bundesstaaten) deren Gliedstaaten oder den höheren Gebietskörperschaften (z. B. den französischen Regionen) bis zu d...

    Institutioneller Föderalismus

    Beispiel für institutionellen Föderalismus sind manche Parteien (oder auch Vereine etc.), die sich, zum Beispiel in Deutschland, in den Gliedstaaten bilden und Aufgaben und Kompetenzen der Organisation auf eine Dachorganisation übertragen, die in Teilgebieten eigenständig agieren kann, in anderen Teilen jedoch auf die Teilorganisation angewiesen sind.

    Bundesstaaten können auf vier Arten entstehen: 1. ein Zusammenschluss bislang selbstständiger Staaten zu einem größeren Staatswesen (z. B. Deutschland, Schweiz); 2. Auflockerung und Zerteilung bisheriger Zentralstaaten (z. B. Belgien); 3. Fortführung des Denkens einer bestehenden gewissen Selbstständigkeit innerhalb einer Monarchie (Stichwort: Kron...

    Der politische Ertrag einer föderativen Ordnung ist insbesondere: 1. ein stufenweise geregeltes politisches System (politische und gesellschaftliche Selbststeuerung; „Steuerung der Selbststeuerung“), 2. die Belebung demokratischerMitwirkung, auch durch 3. die Erleichterung politischer Partizipation„vor Ort“, 4. die Verteilung der politischen Willen...

    Grundsätzliches

    Wie in Bundesstaaten, so ist überhaupt in größeren politischen Gemeinwesen ein Ausgleich zu finden zwischen einerseits dem ordnungspolitischen Anspruch des übergeordneten Verbandes auf gesamtdemokratische Entscheidungs- und Regelungsgewalt und andererseits dem Anspruch auf demokratische Selbstbestimmung nachgeordneter ethnischer, religiöser, traditioneller oder auch nur regionaler Teile der Gemeinschaft, ein Konflikt, der in jüngster Zeit in manchen Staaten Aktualität gewonnen hat. Der Weg zu...

    Politische Dezentralisation

    Vor allem die – auch in der Föderalisierung liegende – politische Dezentralisation ist in Verbindung mit dem Subsidiaritätsprinzip ein wichtiges Instrument, politische Entscheidungen zu kultivierenund bürgernah zu gestalten. Die Reichweite der Dezentralisation und der mit ihr verbundenen Autonomien bestimmt „darüber mit, wieviel ‚Freiheit‘, nämlich Selbstgestaltungsmöglichkeit, in einem staatlichen System herrscht. Sie beeinflusst auch die Lernfähigkeit des Systems, nämlich seine Fähigkeit, I...

    Demokratische Ambivalenz

    In Bundesstaaten und anderen föderativen Staatenverbindungen ist „einerseits dem demokratischen Selbstbestimmungsrecht der Gliedstaaten Rechnung zu tragen und eine ausgewogene föderative Repräsentation zu gewährleisten. Andererseits sind auf Bundesebene (Unionsebene) die Bürger demokratisch egalitär, d. h. mit gleichem Stimmgewicht zu repräsentieren“. Beides lässt sich schwer miteinander in Einklang bringen: Wenn bei Beschlüssen der Staatengemeinschaft nicht jeder Bürger mit gleichem Stimmgew...

    Ideal: 1. Sie befriedigt die Grundbedürfnisse des Menschen, 2. stärkt Toleranz, 3. schafft Frieden, 4. führt die nötige Mäßigung zur Erhaltung der Lebensgrundlagen auf der Erde herbei.

    Unitarischer Föderalismus,z. B. Österreich
    Dualer Föderalismus,z. B. die USA; starke Trennung der Kompetenzen zwischen Gliedstaaten und Bund. Der konföderale Bundesstaat basiert auf dem Prinzip des Wettbewerbs und der Konkurrenz

    Abgrenzung zu Einheitsstaaten und Staatenbünden

    Ein Bundesstaat unterscheidet sich zum einen vom Einheitsstaat, zum anderen vom Staatenbund. Während ein Staatenbund eine nur völkerrechtlicheVerbindung souveräner Staaten ist, ist ein Bundesstaat eine staatsrechtliche Verbindung von (nichtsouveränen) Staaten zu einem (souveränen) Gesamtstaat. Die Beziehungen zwischen dem Bund und seinen Gliedstaaten und zwischen den Gliedstaaten untereinander sind staatsrechtlicher (nicht völkerrechtlicher) Art. Die gesamtstaatliche Verfassung des Bundesstaa...

    Kompetenzverteilung zwischen Bund und Gliedstaaten

    Die Bundesstaatlichkeit ist ein konkretes politisches System. Bei der Aufgabenverteilung wird unterschieden zwischen: sachlicher Kompetenzverteilung 1. die staatlichen Zuständigkeiten werden zwischen Bund und Gliedstaat nach inhaltlichen Kriterien verteilt: 2. Beispielsweise übernimmt der Bund die Außen- und Finanzpolitik, während die Länder für Bildungswesen und Innere Sicherheit zuständig sind. funktionaler Kompetenzverteilung 1. die Zuständigkeiten zwischen Bund und Gliedstaaten unterschei...

    Staatsgebiet

    In föderal organisierten Staaten stellt sich die Frage nach dem Verhältnis von Staatsgebiet des Bundes zu den Staatsgebieten der Mitgliedstaaten. Neben der Übereinstimmung (Kongruenz) von Staatsgebiet des Bundes und der Gesamtheit der Staatsgebiete seiner Gliedstaaten wie etwa in der Bundesrepublik Deutschland gibt es auch Staaten mit Bundesgebieten, die nicht zugleich Gebiet eines Gliedstaates sind (bundesunmittelbare Gebiete), wie z. B. das Capital Territory Australiens, die Territorien Kan...

    Eine andere Erscheinungsform des Föderalismus ist der Staatenbund. Ein Staatenbund entsteht durch vertraglichen Zusammenschluss souveräner Staaten. Hier können zwar gemeinsamen Institutionen einzelne Hoheitsrechte übertragen werden. Die umfassende Kompetenzenhoheit verbleibt aber den Mitgliedstaaten. Diese behalten auch das Recht, aus eigener Entsc...

    • Charakteristika Des bundesdeutschen Föderalismus
    • Föderalismus Im Grundgesetz
    • Föderale Organe und Strukturen
    • Geschichte
    • Merkmale Des Föderalistischen Systems Der Bundesrepublik Deutschland
    • Kritik An Der Ausgestaltung Des Föderalismus in Deutschland
    • Reformen
    • Neugliederung Der Länder
    • Literatur
    • Weblinks

    Kooperativer Föderalismus

    Der deutsche Föderalismus beruht auf der Kooperation der Bundes- und Landesebene (Gegenmodell: Wettbewerbsföderalismus). Seit 1919 war der Bund im föderalen System Deutschlands in der Regel bestimmend. Dafür sorgte bereits der Umstand, dass die Kompetenzen im deutschen Bundesstaat nach Kompetenzarten verteilt sind und nicht nach Politikfeldern, wie es in den USA der Fall ist. Dies bedeutet konkret, dass der Bund den Großteil der Gesetzeerlässt, es aber den Ländern zufällt, diese auszuführen....

    Exekutivföderalismus

    Charakteristisch für den deutschen Föderalismus ist seine besondere Form der Anwendung als sog. Exekutivföderalismus. Definitionsgemäß bezeichnet der Begriff Exekutivföderalismus ein politisches System, bei dem eine enge Verzahnung der Exekutiven auf Bundesebene und Länderebene gegeben ist, bei gleichzeitig relativer Machtlosigkeit der Landesparlamente. In anderen Systemen mit zwei Legislativorganen, wie beispielsweise den Vereinigten Staaten von Amerika, werden die Vertreter eines Teilstaate...

    Im Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland ist der Föderalismus als politische Organisationsform festgeschrieben. Schon die Präambel bringt zum Ausdruck, dass die Bundesrepublik aus mehreren Gliedstaatenbesteht: In Artikel 20 Absatz 1 GG wird die Bundesrepublik Deutschland ausdrücklich als Bundesstaat konstituiert. Die rechtlichen Funktionen...

    Die Länder wirken über den deutschen Bundesrat gemäß Art. 50 GG bei der Gesetzgebung und Verwaltung des Bundes sowie in Angelegenheiten der Europäischen Union mit. Der Bundesrat wird jedoch nicht als eine zweite Kammer im herkömmlichen Sinne verstanden, da dessen Vertreter ein imperatives Mandat der Landesregierungen ausüben (→ Exekutivföderalismus...

    In Deutschland ist die föderative Ordnung das Ergebnis eines historischen Prozesses, sie geht auf das föderale Erbe früherer staatlicher oder staatsähnlicher Einheiten und organisierter Bündnisse zurück. Trotz aller Zäsuren und Brüche, wie beispielsweise die Gleichschaltung der deutschen Länder u. a. mit den zwei Gleichschaltungsgesetzen (1933) und...

    Machtverteilung

    Als wesentlicher Vorzug einer föderalen Organisationsform wird von ihren Befürwortern die Beschränkung politischer Macht durch ihre Aufteilung auf unterschiedliche Ebenen hervorgehoben. Durch diese vertikale Gewaltenteilungentstehen zum einen mehrere Ebenen der politischen Teilhabe und Einflussmöglichkeiten, zum anderen ergeben sich unterschiedliche Formen und Wege der politischen Aufgabenerfüllung. Die Vorteile der Gewaltenteilung zeigen sich vor allem vor dem Hintergrund der Erfahrungen mit...

    Politische Integration und Bürgernähe

    Der Föderalismus wird als Faktor zur Stärkung des Demokratie­verständnisses der Bürger verstanden, die durch Wahlen in den Kommunen und Bundesländern stärker in das politische Leben eingebunden sind. Außerdem können politische Entscheidungen und Verwaltungshandlungen in föderalistischen Systemen orts- und bürgernäher und dadurch oft auch sachgerechter erfolgen.

    Subsidiarität

    Eine sachgerechtere Handhabung beinhaltet auch eine subsidiäreVorgehensweise. Staatliche Eingriffe des Bundes und öffentliche Leistungen sollen nach diesem Prinzip grundsätzlich nur unterstützen und dann erfolgen, wenn die jeweils tiefere hierarchische Ebene (Länder, Kommunen, Familien) nicht in der Lage ist, die erforderliche (Eigen-)Leistung zu erbringen.

    Ahistorische Grenzziehungen

    Die Grenzen einiger Bundesländer wurden, bedingt durch die Besatzungszonen, nach dem Zweiten Weltkrieg abweichend von ihren historischen Verläufen gezogen. Dies betrifft beispielsweise den norddeutschen Raum infolge der Zerschlagung Preußens nach 1945 und den Südwesten durch die Bildung einer französischen Besatzungszone.

    Blockade und Verlangsamung politischer Entscheidungen

    Ständig wechselnde Machtverhältnisse im Bundesrat machen koordinierte Politik schwierig und verhindern notwendige Gesetzgebung, wenn die Initiativen der Bundesregierung und des Bundestages am Widerstand des Bundesrates scheitern. Der Bundesrat agiert oft als „Gegenparlament zum Bundestag“. Außerdem wird notwendige Gesetzgebung durch Anpassungsdruck an die Zusammensetzung des Bundesrats entweder unsachlich beschleunigt oder durch die Debatten des Bundesrats und der Länder verlangsamt.

    Politisches Übergewicht von Kleinstaaten

    Der Bundesrat begünstigt durch nicht zur Bevölkerung proportionale Stimmengewichte der Bundesländer kleinere Länder gegenüber den größeren, sodass beispielsweise ein Saarländer mehr als achtmal so viel Einfluss nimmt wie ein Bürger Nordrhein-Westfalens. Die Unterschiede sind aber in Bundesstaaten, wo jeder Gliedstaat dieselbe Anzahl an Mitgliedern in der Länderkammer entsendet, wie in den Vereinigten Staaten oder der Schweiz, noch größer. Die dort übliche Senatslösung war im Parlamentarischen...

    Föderalismusreform I

    Die Föderalismusreform wird seit Verwirklichung der Föderalismusreform II auch als Föderalismusreform Ibezeichnet, ist eine Änderung des Grundgesetzes, welche die Beziehungen zwischen Bund und Ländern betrifft. Fast alle Parteien waren sich am Anfang des Jahrtausends einig, dass dringend Reformbedarf herrscht. Aus diesem Grund wurde eine Föderalismuskommission unter Vorsitz von Edmund Stoiber und Franz Müntefering eingerichtet. Ziel der Reform war eine Klärung von Machtbefugnissen mit einer e...

    Föderalismusreform II

    Die Föderalismusreform IIist eine Änderung des Grundgesetzes, welche die Beziehungen zwischen Bund und Ländern betrifft. Sie wurde 2009 vom Deutschen Bundestag und Bundesrat mit der notwendigen Zweidrittelmehrheit beschlossen und trat am 1. August 2009 in Kraft. Die Föderalismusreform II sollte die Finanzbeziehungen zwischen Bund und Länder an die veränderten wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen anpassen. Das gleichzeitige Eintreten der Fiskal- und Eurokrise sorgte für eine Verschiebung d...

    Föderalismusreform III

    Bei der Föderalismusreform III wurde auf eine Föderalismuskommission verzichtet. Man wollte die Ergebnisse durch intergouvermentale Beziehungen lösen, vor allem durch den stärker werdenden Einfluss der Landesministerkonferenzen. Die in der Föderalismusreform II vernachlässigten Finanzbeziehungen zwischen Bund und Ländern sollten nun gelöst werden. Vor allem wurde eine Neuregelung des bundesstaatlichen Finanzausgleichs beschlossen. Daneben wurden dem Bund weitere Kompetenzen im Bereich der Fin...

    Aus diesen Gründen wird seit Beginn der Bundesrepublik immer wieder gefordert, kleinere Länder zusammenzulegen. Im Dezember 2003 forderte beispielsweise der brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzeck die Zusammenlegung von Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Immer wieder werden auch die Zusammenlegungen von Bremen und Niedersa...

    Christina Baier: Bundesstaat und Europäische Integration. Die ‘Europatauglichkeit’ des deutschen Föderalismus. Berlin 2006, ISBN 3-428-12197-X.
    Lutz Bergner: Der italienische Regionalismus. Ein Rechtsvergleich mit dezentralen und föderalen Systemen, insbesondere mit dem deutschen föderativen System. Verlag Dr. Kovac, Hamburg 2008, ISBN 978...
    Daniel Buscher: Der Bundesstaat in Zeiten der Finanzkrise. Ein Beitrag zur Reform der deutschen Finanz- und Haushaltsordnung (Föderalismusreform). Duncker & Humblot, Berlin 2010, ISBN 978-3-428-131...
    Karl Eckart, Helmut Jenkis (Hrsg.): Föderalismus in Deutschland (= Schriftenreihe der Gesellschaft für Deutschlandforschung, Band 79). Duncker & Humblot, Berlin 2001, ISBN 3-428-10343-2.
    Aus Politik und Zeitgeschichte: Föderalismusreform(PDF; 375 kB)
    Einführung in das politische System der Bundesrepublik Deutschland: Der Föderalismus (Memento vom 29. September 2007 im Internet Archive) (PDF; 18 kB)
  4. Bundesstaat (Föderaler Staat) Ein Bundesstaat ist ein Staat der aus mehreren Teil- oder Gliedstaaten zusammengesetzt ist. Er besteht aus mehreren Staatsrechtssubjekten mit eigenen politischen Ordnungen und Staatsqualität, und vereint deshalb in der Regel verschiedene politische Ebenen in sich. Meistens eine Bundesebene und mindestens eine ...