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  1. Hildburghausen fue la capital de Sajonia-Hildburghausen hasta su disolución en 1826, cuando pasó a Sajonia-Meiningen. En 1920, finalmente, fue integrada en Turingia. Está situada a 20 km al sur de Suhl y a 25 km al noroeste de Coburgo.

    • Alemania
    • Villa, Municipio urbano de Alemania y Kreisstadt
  2. Postal codes. 98641–98646. Dialling codes. 03685. Vehicle registration. HBN. Website. www.hildburghausen.de. Hildburghausen ( German pronunciation: [hɪltbʊʁkˈhaʊ̯zn̩] ( listen)) is a town in Thuringia in central Germany, capital of the district Hildburghausen.

    • Geografie
    • Geschichte
    • Politik
    • Kultur und Sehenswürdigkeiten
    • Wirtschaft und Infrastruktur
    • Persönlichkeiten
    • Literatur
    • Weblinks
    • Einzelnachweise

    Hildburghausen liegt im Tal der Werra, etwa 381 m ü. NHN hoch am südwestlichen Rand des Buntsandsteinlandes zwischen dem Thüringer Wald im Norden und dem Grabfeld im Süden. Nördlich liegt der Hildburghäuser Stadtwald mit bis zu 550 mhohen Bergen. Vom flacheren Coburger Land wird die Stadt im Südwesten und Süden durch den Häselriether Berg (526 m), den Stadtberg (496 m) und den Krautberg (488 m) getrennt. Hildburghausen besteht aus der Altstadt und der kleineren, 1710 von Hugenotten angelegten Neustadt. Außerdem gehören die Ortsteile Birkenfeld, Bürden, Ebenhards, Gerhardtsgereuth, Häselrieth, Leimrieth, Pfersdorf, Wallrabs und Weitersrodazur Stadt. Angrenzende Gemeinden sind Auengrund, Brünn/Thür., Römhild, Kloster Veßra, Reurieth, die Stadt Schleusingen, Straufhain und Veilsdorf.

    9. Jahrhundert bis 1600

    Hildburghausen ist eine fränkische Siedlung aus der Zeit vor 900 und wurde 1234 als „Hilteburgehusin“ oder „Villa Hilperti“ erstmals urkundlich erwähnt. Bis zu diesem Jahr gehörte es den Grafen von Henneberg-Botenlauben; der als Urkunde überlieferte Kaufvertrag regelte die Bedingungen für die Übernahme der Stadt durch das Hochstift Würzburg.Im Zentrum der Stadt befand sich am Marktplatz als wohl erstes aus Stein nachweisbares Profanbauwerk die Kemenate eines Stadtadeligen von Hildburghausen....

    1600 bis 1900

    Während des Dreißigjährigen Krieges litten die Stadtbevölkerung und das Hinterland unter häufig wechselnden Kriegsvölkern, Hungersnöten, Teuerung und der Pest. In dieser Zeit ging die Einwohnerzahl von etwa 2500 auf etwa 700 zurück. Mit einem Friedensfest wurde am 19. August 1650 das Kriegsende gefeiert. Als die Nachfolger Casimirs 1638/40 ausstarben, kam Hildburghausen zu Sachsen-Altenburg und 1672/80 zu Sachsen-Gotha-Altenburg. Ab 1680 war die Stadt Residenz des Fürstentums Sachsen-Hildburg...

    1900 bis 1989

    Im Frühjahr 1907 wurde der SPD-Ortsverein gegründet, 1920 der der KPD. Der Erste Weltkrieg forderte 231 Menschenleben aus Hildburghausen. An sie erinnert ein Ehrenmal von 1925 auf der Kriegsgräberstättedes Hauptfriedhofs. Zahlreiche Steinkreuze gehören zu den Gräbern von 63 in Lazaretten der Stadt (oder im Heimaturlaub) von 1914 bis 1920 verstorbenen Soldaten. Die Bevölkerung feierte 1924 als Großereignis das Jubiläum der 600-Jahr-Feier der Stadtrechtsverleihung. 1930 wurde Adolf Hitler auf B...

    Stadtrat

    Bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019ergab sich folgende Verteilung der 24 Sitze (in Klammern die Differenz zur vorigen Kommunalwahl):

    Städtepartnerschaften

    Hildburghausen unterhält Städtepartnerschaftenmit 1. Deutschland Würselen in der Städteregion Aachen in Nordrhein-Westfalen(seit 1993) und 2. Ungarn Kisvárda (Kleinwardein) im Komitat Szabolcs-Szatmár-Beregin Nordostungarn (seit 2006). Städtefreundschaften pflegt Hildburghausen mit 1. Tschechien Pelhřimov (Pilgrams) in Südböhmenund 2. Deutschland Schwabach in Mittelfranken. In der Waldstadt sind zu Ehren der Partnerstädte Straßen nach diesen benannt.

    Sakralbauten

    1. Die evangelische Stadtkirche (Christuskirche) wurde 1781–1785 an der Stelle eines Vorgängerbaus durch Albrecht Friedrich von Kesslauals barocker Zentralbau errichtet. Die Ausstattung aus der Erbauungszeit ist erhalten. Besonders sehenswert ist die Prinzipalwand mit Orgel, Kanzel und Altar. 2. Die Neustädter Kirche (Evangelische Apostelkirche) wurde von 1755 bis 1774 errichtet. 3. Die katholische St. Leopold-Kirche war die Kirche der Hugenotten. Sie wurde 1721/22 in barocken Formen errichte...

    Profanbauten

    1. Das Schloss wurde zwischen 1685 und 1695 erbaut und 1705 um den Westflügel und eine Schlosskirche erweitert. Im Schloss war Johann Wolfgang von Goethe Gast der herzoglichen Familie. Hildburghausen verlor 1826 den Status einer Residenzstadt. So diente das Schloss ab 1867 als Kaserne und wurde innen umgebaut. 1945 ist es durch Beschuss beschädigt und 1949/50 abgerissen worden. Erhalten blieben lediglich die Schlosskeller und der Schlosspark, der 1780 zum Landschaftsgartenumgestaltet wurde. 2...

    Museen

    1. Die Geschichte der Stadt zeigt das Stadtmuseum in der Alten Post. 2. Das Trützschlersche Milch- und Reklamemuseum am Bertholdstorerinnert an frühere Formen gewerblicher Milchverarbeitung und eine Schausammlung mit Reklameschildern.

    Öffentliche Einrichtungen

    Die Stadt ist Sitz des Amtsgerichts Hildburghausen, das zum Bezirk des Landgerichts Meiningengehört.

    Gesundheitswesen

    Die Helios Fachkliniken Hildburghausen gehört zu den bekannten Einrichtungen der Stadt Hildburghausen. Das Krankenhaus wurde 1866 als „Herzoglich-Sachsen-Meiningsche-Landes-Irrenheil- und Pflegeanstalt“ eröffnet. Es wurde im Dezember 2001 zu 74,7 Prozent privatisiert, die restlichen Anteile verkaufte der Freistaat Thüringen im Dezember 2005. Die Tochtergesellschaft des Rhön-Klinikums wurde im Februar 2014 an die Helios-Kliniken weiterverkauft. Die Fachklinik hat ca. 411 Betten. Angegliedert i...

    Verkehr

    Der Bahnhof Hildburghausen liegt an der Werrabahn, die bis zum Zweiten Weltkrieg Eisenach mit Lichtenfels verband. Heute verkehrt hier die Linie STB 41 der Süd-Thüringen-Bahn tagsüber im Stundentakt nach Eisenach über Meiningen und in Richtung Eisfeld–Sonneberg(–Neuhaus am Rennweg). Zwischen 1888 und 1946 begann südlich vom Bahnhof Hildburghausen die schmalspurige Bahnstrecke Hildburghausen–Lindenau-Friedrichshall, als Lokalbahn betrieben, die über Bedheim und Heldburgzum Streckenendpunkt Lin...

    Die Dunkelgräfin

    Eine Begebenheit hat sich Anfang des 19. Jahrhunderts in Hildburghausen zugetragen, die bis heute Historiker und Schriftsteller beschäftigt. Am 7. Februar 1807 stieg im Hotel „Gasthaus zum Englischen Hof“ am Markt 14 zu Hildburghausen eine tief verschleierte Dame in Begleitung eines Herren ab, der sich Vavel de Versay nannte. Ihre Ankunft war angekündigt worden, jedoch ohne einen Namen. Ihr Name wurde nie bekannt. Die Bevölkerung nannte sie bald die Dunkelgräfin, dazu beigetragen hat Ludwig B...

    Söhne und Töchter der Stadt

    1. Hildburghausen war Residenz der Herzöge von Sachsen-Hildburghausen 2. Veit Wolfrum(1564–1626), evangelischer Theologe und Kirchenlieddichter 3. Benedikt Faber(1580–1634), Komponist, Musiker (Hofkapelle Coburg unter Melchior Franck) 4. Dorothea Notnagel (–1614), wurde in einem Hexenprozessals erste Frau aus Hildburghausen verurteilt und verbrannt 5. Michael Heinrich Reinhard(1676–1732), evangelischer Theologe 6. Johann Christian Dotzauer(1696–1773), Orgelbauer 7. Joseph Friedrich von Sachse...

    Weitere Persönlichkeiten

    1. Jakob Burckhard(1681–1752), Altphilologe und Bibliothekar, Gymnasialprofessor in Hildburghausen 2. Johann Valentin Tischbein(1715–1768), Hofmaler von Sachsen-Hildburghausen 3. Philipp Ernst Kern(1716–1776), Generalsuperintendent in Hildburghausen 4. Anton Schweitzer(1735–1787), Komponist, Mitglied der Hofkapelle von Sachsen-Hildburghausen 5. Ernestine Auguste Sophie von Sachsen-Weimar-Eisenach(1740–1786), Herzogin von Sachsen-Hildburghausen, förderte das Musikleben 6. Johann Christian Wagn...

    Albert Emil Brachvogel: Das Rätsel von Hildburghausen. Roman. Neu hrsg. von Theodor Siebert. Verlag Frankenschwelle, Hildburghausen 1990, ISBN 3-86180-015-2 (Reprint der von Hans-Jürgen Salier hrsg...
    Friedrich Ernst Prinz von Sachsen-Altenburg: Das Rätsel der Madame Royale. Marie Therese Charlotte von Frankreich – Ein zweihundertjähriges Geheimnis im Licht neuerer Forschungen. Überarb. und hrsg...
    Margarete Braungart, Michael Römhild: Hildburghausen. Eine Stadtgeschichte in Bildern. Hrsg. von Stadt Hildburghausen (Stadtmuseum). Hildburghausen 1996, DNB 948499265.
    Gerhard Köbler: Historisches Lexikon der deutschen Länder. Die deutschen Territorien und reichsunmittelbaren Geschlechter vom Mittelalter bis zur Gegenwart. (= Beck’s historische Bibliothek). 6., v...
    ↑ Bevölkerung der Gemeinden vom Thüringer Landesamt für Statistik (Hilfe dazu).
    ↑ a b Kai Lehmann: Ausstellung „Luther und die Hexen. Hexenverfolgung im Gebiet südlich des Thüringer Waldes. Bereich Hildburghausen“. Bibliothek Museum Schloss Wilhelmsburg Schmalkalden, 2012; Ron...
    ↑ Hildburghausen (Landkreis Hildburghausen). Jüdische Geschichte / Synagogen. In: Alemannia Judaica.27. Dezember 2016, abgerufen am 28. August 2017.
    ↑ a b Hans-Jürgen Salier, Ines Schwamm: Schicksalsjahr 1945. In: schildburghausen.de, Ines Schwamm, abgerufen am 17. April 2019 (private Webseite).
    • 72,89 km²
    • 381 m ü. NHN
  3. Hildburghausen is a district in Thuringia, Germany.It is bounded by (from the west and clockwise) the district of Schmalkalden-Meiningen, the city of Suhl, the districts of Ilm-Kreis, Saalfeld-Rudolstadt and Sonneberg, and the state of Bavaria (districts of Coburg, Haßberge and Rhön-Grabfeld).

    • 938.42 km² (362.33 sq mi)
    • Germany
  4. El Distrito de Hildburghausen (en alemán: Landkreis Hildburghausen) es el Landkreis (distrito rural) más meridional del estado federal de Turingia (Alemania.Los distritos vecinos son la ciudad Suhl, al noroeste Ilm-Kreis, al este el Distrito de Saalfeld-Rudolstadt, al oeste el Distrito de Sonneberg, al sudoeste y sur los distritos de Coburgo, Haßberge y Rhön-Grabfeld

    • History
    • Dukes of Saxe-Hildburghausen
    • Notable Residents
    • Bibliography
    • External Links

    After the Duke of Saxe-Gotha, Ernest the Pious, died on 26 March 1675 in Gotha, the Principality was divided on 24 February 1680 among his seven surviving sons. The lands of Saxe-Hildburghausen went to the sixth son, who became Ernest II, the first Duke of Saxe-Hildburghausen. But the new Principality did not have complete independence. It had to depend on the higher authorities in Gotha for the matters of administration of its districts – the so-called “Nexus Gothanus” – because Gotha was the residence of Ernest II's oldest brother, who ruled as Frederick I, Duke of Saxe-Gotha-Altenburg. Saxe-Hildburghausen did not become fully sovereign until 1702. In the beginning, the Principality had the District and city of Hildburghausen, the District and city of Heldburg, the District and city of Eisfeld, the District of Veilsdorf and the half of the District of Schalkau. Two more districts were added – Königsberg in 1683 and Sonnefeld in 1705. When Albert V, the Duke of Saxe-Coburg, died in...

    1680–1715 Ernest II
    1715–1724 Ernest Frederick I
    1724–1745 Ernest Frederick II, from 1724 to 1728 under the Regency of his mother, Countess Sophia Albertine of Erbach-Erbach
    1745–1780 Ernest Frederick III Carl, from 1745 to 1748 under the Regency of his mother, Countess Caroline of Erbach-Fürstenau

    (in German) Johann Werner Krauß, Kirchen–, Schul– und Landeshistorie von Hildburghausen[Church, School and State History of Hildburghausen] (Greiz, 1780)

    (in German) Sachsen-Hildburghausen in: Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage, Band 14 [Meyers Conversational Dictionary, 4th Edition, Volume 14] (Leipzig: Bibliographisches Institut[Bibliographi...

  5. Hildburghausen è una città della Turingia, nella Germania centrale, capoluogo del circondario omonimo; sorge sul fiume Werra, a 20 km a Sud di Suhl e 25 km a Nord-Ovest di Coburgo. Hildburghausen fu la capitale della Sassonia-Hildburghausen fino alla sua dissoluzione nel 1826 , quando passò alla Sassonia-Meiningen .

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