Yahoo Search Búsqueda en la Web

  1. Cerca de 1.880 resultados de búsqueda
  1. Anuncios
    relacionados con: Saterfriesische Sprache wikipedia
  2. 100,000+ usuarios visitaron search.alot.com el mes pasado

    Search for Domo Wikipedia info. Research & compare results on Alot.com online today. Find all the information you need for Domo Wikipedia online on Alot.com. Search now!

  1. Saterfriesische Sprache. Saterfriesisch oder Saterländisch (Eigenbezeichnung: Seeltersk) ist die Sprache der Saterfriesen und die letzte verbliebene Varietät der ostfriesischen Sprache. Die saterfriesische Sprache oder das Saterländische wird in der Gemeinde Saterland im Landkreis Cloppenburg nach unterschiedlichen Schätzungen von nur noch ...

    • Gemeinde Saterland, Niedersachsen
    • Herkunft
    • Sprache
    • Definition
    • Kultur
    • Kooperationen

    Die Saterfriesen stammen von Ostfriesen ab, die etwa um das Jahr 1200 nach mehreren Sturmfluten ihre alte Heimat verließen und das heutige Saterland besiedelten. Dort überlagerten und assimilierten sie die spärlich ansässige westfälisch-sächsische Urbevölkerung.[1] Dass sie eindeutig zu den Friesen zählen, belegt ein Ereignis im Mai 1400: Zusammen mit den anderen ostfriesischen Herrschaften und Landgemeinden unterzeichneten sie ein Abkommen mit Vertretern der Hanse, dass sie den Vitalienbrüdern, in der Nordsee aktiven Seeräubern, keine Hilfe mehr gewähren würden. Auch in einer Urkunde aus dieser Zeit bezeichneten sich die Saterfriesen als zu den sieben friesischen Seelanden gehörig.

    Das Besondere an den heutigen Saterfriesen ist, dass sie sich als letzte Friesen im östlichen Friesland die alte friesische Sprache bewahrt haben. Etwa 1000 bis 2500 Menschen sprechen einen mit niedersächsischen Elementen durchsetzten friesischen Dialekt, das Saterfriesische. Eine Untersuchung der Universität Göttingen kommt auf 2250 Personen. Nach einer anderen Quelle wird das Saterländer Friesisch nur noch von rund 1000 Menschen gesprochen.[2] Die Dörfer, in denen die Sprache noch zu hören ist, sind Ramsloh, Scharrel, Strücklingen und Sedelsberg in der Gemeinde Saterland. Die entsprechenden Ortsschilder sind zweisprachig mit den saterfriesischen Bezeichnungen Roomelse, Skäddel, Strukelje und Sedelsbierich beschriftet.

    Nicht ganz einfach ist die Definition, wer genau ein Saterfriese ist. Unstrittig ist es bei den Sprachfriesen. Auch die nicht mehr friesischsprachige eingesessene Bevölkerung kann als friesisch gelten, allerdings lebt heute auch ein hoher Anteil an zugezogener Bevölkerung im Saterland. Trotzdem ist in Deutschland das Bekenntnis zur Zugehörigkeit zu einer Minderheit frei. Demnach ist jeder ein Saterfriese, der sich selbst als solcher bezeichnet.

    Um die kulturellen Belange der Saterfriesen und die Bewahrung der Sprache kümmert sich der Heimatverein Seelter Bund, der in seinem Wappen neben dem saterfriesischen Siegel mit dem Bildnis Karls des Großen auch die Farben und Seerosen der Flagge der niederländischen Provinz Friesland aufgenommen hat. Damit soll ausdrücklich die Zugehörigkeit zur gesamtfriesischen Kultur betont werden.

    Im Interfriesischen Rat ist das Saterland zusammen mit Ostfriesland, dem oldenburgischen Friesland und anderen friesischen Gebieten Niedersachsens in der Sektion Ost vertreten.

  2. 02/12/2021 · Saterfriesisch oder Saterländisch ist die Sprache der Saterfriesen und die letzte verbliebene Varietät der ostfriesischen Sprache. Die saterfriesische Sprache oder das Saterländische wird in der Gemeinde Saterland im Landkreis Cloppenburg nach unterschiedlichen Schätzungen von nur noch 1500 bis 2500[1] Menschen gesprochen.

  3. Das Saterfriesische entstand bereits im Mittelalter. Es ist insofern eine linguistische Besonderheit und wird von einigen Experten nicht als friesische Mundart, sondern als eigene Sprache bezeichnet. Das Saterfriesische wird in der Gemeinde Saterland im Landkreis Cloppenburg nach unterschiedlichen Schätzungen von 1.000 bis 2.500 Menschen gesprochen.

    • Sprache
    • Klassifikation
    • Zusammenfassung
    • Auswirkungen
    • Verbreitung
    • Positionen

    Die ostfriesische Sprache (auch osterlauwerssches Friesisch) ist der östliche Zweig der friesischen Sprachfamilie. Ostfriesisch ist heute nahezu ausgestorben. Lediglich im oldenburgischen Saterland hat sich ein Dialekt erhalten, das Saterfriesische. Dieses wird als letzter ostfriesischer Dialekt heute häufig mit der ostfriesischen Sprache gleichgesetzt. Saterfriesisch ist nach der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen geschützt. Die ostfriesische Sprache ist nicht zu verwechseln mit dem ostfriesischen Platt, das die eigentliche ostfriesische Sprache in Ostfriesland ersetzt hat. Dieser niedersächsische Dialekt weist aber noch starke Spuren des friesischen Substrates auf und ist meist gemeint, wenn heute von Ostfriesisch gesprochen wird. Bereits in altfriesischer Zeit galt der Fluss Lauwers in den heutigen Niederlanden als Dialektscheide zwischen den westlauwersschen und ostlauwersschen Dialekten der friesischen Sprache. Das heute bekannte Altfriesisch ist etwa vom Jahr 1200 bis etwa 1550 in schriftlichen Zeugnissen überliefert. Für die Zeit davor, etwa ab 500 gibt es nur wenige Quellen, etwa Runeninschriften oder einzelne Wörter in Rechtsquellen wie der Lex Frisionum Karls des Großen. Aber auch schon dieses Gesetzeswerk unterscheidet zwischen den Gebieten beiderseits der Lauwers. Diese Unterscheidung wird sich damals auch schon in den Dialekten niedergeschlagen haben. Etwa zwischen 1400 und 1550 wurde im gesamten Friesland zwischen Vlie und Weser, also sowohl den west- als auch den ostlauwersschen Gebieten, die friesische Schriftsprache durch die niederländische oder niederdeutsche Schriftsprache abgelöst. Östlich der Lauwers war dies Auftakt oder zumindest ein wichtiger Fixpunkt des Prozesses, der in der Frisistik meist Entfriesung (ontfriesing) genannt wird. Wegen seiner frisozentrischen Sicht wird dieser Begriff jedoch häufig kritisiert, man wählt stattdessen eine Bezeichnung wie Verniederdeutschung. Westlich der Lauwers blieb die friesische Volkssprache jedoch größtenteils unberührt von diesem Prozess. In den friesischen Ommelanden ist der Vorgang der Entfriesung sehr früh zu beobachten, bereits im ersten Viertel des 15. Jahrhunderts wurden dort die ansonsten sprachkonservativen Rechtstexte auf Niederdeutsch verfasst. Wie jedoch das Ablegen der alten friesischen Sprache und die Hinwendung zum Niederdeutschen in der gesprochenen Sprache vonstattenging, ist heute schwer nachzuvollziehen. Häufig wurden das Friesische oder eine von starken friesischen Relikten durchsetzte Sprache bis ins letzte Drittel des 15. Jahrhunderts, vereinzelt bis ins 16. Jahrhundert bezeugt. Dennoch hat es wohl von den Mundarten der Ommelande kein Dialekt bis in die neuostfriesische Zeit geschafft. Nicht lange nach dem Verlust der friesischen Sprache verloren die Friesen der Ommelande im Zuge der Bildung der Provinz Groningen auch ihre friesische Identität.

    Mit der westfriesischen Sprache und dem ebenfalls vom Aussterben bedrohten Nordfriesischen bildet die ostfriesische Sprache die friesische Sprachgruppe. Die drei friesischen Sprachen stammen gemeinsam vom Altfriesischen ab, haben sich aber seit Jahrhunderten auseinanderentwickelt. Nächste verwandte Sprache ist das Englische. Früher wurden Friesisch und Englisch häufig in einer anglo-friesischen Sprachgruppe zusammengefasst. Heute werden Englisch und Friesisch meist gemeinsam mit der niederdeutschen Sprache (und manchmal auch der Niederländischen Sprache) als nordseegermanische Sprachen eingeordnet. Das genetisch eng mit den friesischen Sprachen verwandte Niederdeutsch hat aber bereits seit altsächsischer Zeit eine andere Entwicklung genommen und viele nordseegermanische Merkmale eingebüßt.[1]

    Einen Vergleich verschiedener Wortformen aus friesischen Dialekten und den benachbarten Sprachen Niederländisch, Niederdeutsch, Hochdeutsch und Dänisch bietet die Liste friesischer Wörter.

    Im heutigen Ost-Friesland, also in den Territorien der Grafschaft Ostfriesland (ab 1464) und den später Oldenburg zugehörigen friesischen Ländern, ging die Entfriesung zwar ähnlich, aber langsamer vonstatten als in den Ommelanden. Auch blieb die friesische Identität davon unberührt. Über den Grund dafür lässt sich wegen der geringen Quellenlage nur spekulieren, aber auch hier ist davon auszugehen, dass sich nach der Ablösung der ostfriesischen Schriftsprache das Friesische als Volkssprache noch eine Weile, in einigen abgelegenen Gebieten sogar recht lange und teilweise bis in die Gegenwart hielt. Im 15. Jahrhundert waren wahrscheinlich zunächst die Oberschicht und die Städte komplett zum Niederdeutschen übergangen, die Bauern auf dem Land folgten später.

    Um 1700 wird das Ostfriesische wahrscheinlich nur noch von wenigen älteren Menschen im nordöstlichen Teil der ostfriesischen Halbinsel, besonders im Harlingerland, beherrscht worden sein. Auch jenseits der Weser im recht stark abgeschotteten Wursten wird der dortige Dialekt ab 1720 nicht mehr an die nächste Generation weitergegeben worden sein. Um 1800 war das Friesische so nachhaltig verschwunden, dass bereits wenige Jahrzehnte später der Sprachforscher Heinrich Georg Ehrentraut bei den Jeverländern nicht einmal mehr das Bewusstsein dafür vorfand, dass Friesisch einmal ihre Sprache gewesen war. Ausnahmen waren nur die beiden oldenburgischen Gemeinden Saterland und Wangerooge, in denen die ostfriesischen Dialekte noch lebendig waren. Wangerooge als einzige Nordseeinsel Oldenburgs und das Saterland als schwer zugängliche Insel im Moor hatten wegen ihrer Abgeschiedenheit ihre Sprache bewahrt. Das Schicksal des Wangerooger Friesischen besiegelten jedoch Sturmfluten im Jahr 1854. Nach großen Zerstörungen auf der Insel wurden die meisten Wangerooger nach Varel umgesiedelt und bei der späteren Neubesiedlung der Insel nicht berücksichtigt. Der letzte Wangerooger Sprachfriese starb 1950 in Varel (Siedlung Neu-Wangerooge). Damit starb auch die weserfriesische Dialektgruppe aus. So ist heute nur noch das Saterfriesische lebendig.

    Allgemein galt das Osterlauwerssche Friesisch als konservativste friesische Sprache in Bezug auf das Vokalphoneminventar.

  4. Bot für die saterfriesische Wikipedia. Die Saterfriesische Sprache wird in unvorstellbarem Ausmaß von Germanismen überschwemmt, so sehr, dass saterfriesische Texte zum Teil gar nicht mehr richtig saterfriesisch sind.

  5. Saterfriesisch oder Saterländisch (Eigenbezeichnung: Seeltersk) ist die Sprache der Saterfriesen und die letzte verbliebene Varietät der ostfriesischen Sprache. Die saterfriesische Sprache oder das Saterländische wird in der Gemeinde Saterland im Landkreis Cloppenburg nach unterschiedlichen Schätzungen von nur noch 1500 bis 2500 Menschen gesprochen.

  1. Anuncios
    relacionados con: Saterfriesische Sprache wikipedia
  2. 100,000+ usuarios visitaron search.alot.com el mes pasado

    Search for Domo Wikipedia info. Research & compare results on Alot.com online today. Find all the information you need for Domo Wikipedia online on Alot.com. Search now!